Schöne neue Welt: Die 3D-Animation ist im Web angekommen!

Das Internet ist keine Scheibe …
Es  ist neuerdings rund wie eine Kugel. Oder rechteckig wie ein Smartphone! Ab und zu  auch kurvenreich wie eine hüglige Rennstrecke in den Alpen. Dank Web3D-Technologien, wie WebGL, Unity3D und dem FlashPlayer 11 sind 3D-Inhalte besser als jemals zuvor für das Internet realisierbar.

Einen Weg in diese schöne neue 3D Welt, zeigt das interaktive Musikvideo „3 Dreams of Black“. Dank Google‘s Chrome Browser und Unterstützung der sogenannten  WebGL Technik, erlebt der Betrachter in diesem faszinierenden Experiment Grafiken und Interaktionsmöglichkeiten, wie sie sonst nur in Computerspielen geboten werden. Und das alles ohne zusätzliche Software (bzw. Browser-Plugin). Denn WebGL ist im Chrome, Firefox und Safari nativ enthalten.

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Warum eigentlich 3D-Inhalte?

Weil unser Leben „3D“ ist 🙂 und unsere natürliche Wahrnehmung ganz besonders. Für das Internet bedeutet das einen großen Gewinn an Animations- und Interaktionsmöglichkeiten. Die zusätzliche Dimension erlaubt ein (wenn auch virtuelles) Begreifen – ein „Eintauchen“ und „Verstehen“ ins Web, das – insbesondere im Vergleich zu 2D-Interfaces, die immer irgendwie abstrakt bleiben – letztendlich weniger Erklärung braucht.

Die Anwendungsfelder für 3D-Inhalte kann man aus der digitalen Perspektive in folgende Bereiche gliedern:

– Marketing-/ PR-Kommunikation  (Microsites, besondere Online-Werbemittel)

– Produkt-Visualisierung und Funktions-Simulation (und/ oder Konfiguratoren)

– Events/ Messe-Specials

– Bildung/ Produkttraining

– Prototyping/ Design-Entwicklung (Crowd Sourcing), Marktforschung

– Architektur-/ Industrieanlagen-Visualisierung

Offline, Online, Mobil, Stationär
Aber welche Möglichkeiten gibt es derzeit, ein Online-Rennspiel oder eine virtuelle Museumstour auf die Beine zu stellen? Die richtige Wahl ist bekanntlich auch eine Qual und natürlich entscheidend für das Endresultat.

Die Manhattan Skyline in 3D in Google Earth
Die Manhattan Skyline in 3D in Google Earth

Drei aktuelle Entwicklungsumgebungen für Web3D sind WebGL, Unity3D und Adobe mit dem FlashPlayer 11. WebGL bietet beispielsweise gute Werte im Bereich der 3D-Performance und sollte auf vielen Geräten mit einer flüssigen Darstellung von 3D-Animationen punkten. Im Gegensatz zum Adobe Flash Player ist diese Technik aber nicht mit allen Browsern kompatibel und dementsprechend nicht für alle Internetnutzer verfügbar. Während dieses Problem auch im Falle von Unity3D besteht, gibt es aber bei dieser 3D-Engine hingegen vielfältige Möglichkeiten, Projekte für mobile Geräte, wie Smartphones oder Tablets auszugeben.

So sollte man sich vor jedem Projekt die individuellen Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken vor Auge halten. Aber egal für welche Technik man sich letztendlich entscheidet: 3D-Inhalte werden in den kommenden zwei Jahren einen enormen Sprung machen – und sich immer weiter verbreiten. Denn dank der Spieleindustrie (und Google Earth!) verbreitet sich das Wissen rund um die Nutzung eines 3D-Interfaces immer mehr. Daraus resultiert, dass man bei der Entwicklung von GUIs stärker als zuvor auf Standards setzen kann.

anyMOTION macht das Web3D

Wir wollen über die Möglichkeiten informieren, die Web 3D bietet und die anyMOTION realisieren kann. Deswegen sind Frank Reitberger (unser Head of Flash Development)  und Mark Lambertz (seines Zeichens Tech Scout & Geschäftsführer bei anyMOTION) in den nächsten Tagen landesweit unterwegs und klären im Rahmen einer „Inspiration Session“ darüber auf, wie viel 3D in Flash 10 wirklich steckt, wie erfolgreiche Web3D-Projekte entstehen können und welche Web3D-Technologien es gibt.

Wer Lust und Interesse an dieser ca. 1-1,5 stündigen Session inkl. Fragerunde hat, kann sich gerne unter anfrage@anyMOTION.de bei uns melden!