Friendfeed: Für mehr Übersicht im Web 2.0

Vor fast genau einem Jahr habe ich mich schonmal über das Thema Soziale Netzwerke ausgelassen. Geändert hat sich an der Situation wenig, allerdings kann man behaupten das die Anzahl der sozialen Netzwerke seitdem wie zu erwarten weiterhin angestiegen ist. Facebook, eins der international beliebtesten Netzwerke, gibt es mittlerweile für alle anglophoben auch auf Deutsch, StudiVZ versucht mit dem verknüpften Nachbarnetzwerk meinVZ nicht mehr Studi zu sein, offensichtlich aber völlig erfolglos. Spezialisiertere Seiten wie Twitter, last.fm, del.icio.us oder flickr erfreuen sich weiterhin bester Beliebtheit.

Für alle Junkies der zahlreichen „Web 2.0“ Plattformen gibt es jetzt eine neue kleine praktische Plattform: Friendfeed. Dort kann man seinen Benutzernamen von z.Z. 28 Diensten angeben und Friendfeed importiert automatisch die neuesten Aktivitäten, lädt man zum Beispiel bei YouTube ein neues Video hoch, so erscheint im Friendfeed ein kleines Thumbnail mit Link zum Video. Zusätzlich importiert Friendfeed jeden beliebigen RSS Feed, so kann man zum Beispiel auch Blog-Einträge importieren lassen. Gleichzeitig kann man natürlich den Friendfeed von Freunden und Bekannten abonnieren, und so praktisch auf einen Blick sehen was diejenigen im Web so treiben.

Friendfeed ist ein relativ junges Projekt das erst Ende Februar seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet hat. Entwickelt wird es seit Oktober 2007 von ehemaligen Google Mitarbeitern, die unter anderen zum Entwicklungs-Team von Google’s E-Mail Service GMail und Google Maps gehörten.